Stadtmarketing Hilden

Blue Monday

Der Blue Monday

 Viele Jahre improvisierter Jazz an einem Montagabend und sehr oft fünfzig und mehr Zuhörer im Club. Treue Fans, von Anfang an dabei, fast bei jedem Konzert. Viele, die es aus den benachbarten Groß- und Kleinstädten nach Hilden zieht.

Fünf Jahre und eine lange Liste der besten deutschen Jazzsolisten, mit denen zu spielen ich im Hildener „Blue Note“ das Vergnügen und die Ehre hatte. Eine großartige, freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Gastronomen, den Hoteliers, dem Kulturamt Hilden, dem Stadtmarketing Hilden und der Hildener Presse. Als Musiker erlebe ich es oft, dass gerade solche Zuschauer, die mehr oder weniger zufällig in ein gutes Club Jazzkonzert geraten sind, nachher vor Begeisterung sprühen, weil sie „gar nicht wussten, dass es so was gibt!“ Im Gegensatz hierzu steht die marktschreierische Popmusik, die uns mit Talent- und Castingshows direkt ins Wohnzimmer brüllt. In den vergangenen fünf Jahren ist es uns in Hilden gelungen, dem modernen Jazz als Kunstrichtung Gehör zu verschaffen. Fünf Jahre, die zeigen, dass es ein Bedürfnis nach Echtheit gibt. Fünf Jahre, in denen so mancher Zuhörer aus seinem Wohnzimmer zuhause in die „Blue Note“ Bar flüchtete, um einem qualitativen Wachstum beizuwohnen, das seinesgleichen sucht und bisher sogar ohne Preiserhöhung (!) auskommt.

Die beständige Arbeit an der Verbesserung unserer Kunst ist hier das Wichtigste. Denn während in den letzten fünf Jahren zahlreiche sogenannte Künstler in den Charts nach oben und wieder nach unten gespült wurden, ist es meinen Kollegen und mir in der „Blue Note“ Bar immer wieder gelungen, zu zeigen, dass in den Konzerten der Jazzer was abgeht. Improvisierter Jazz ist „die Livemusik überhaupt“ und auch im fünften Jahr immer noch und immer wieder ganz neu. Hier wird inspiriert, mit Risikofreude und virtuosem Können aus dem Moment heraus Musik gestaltet.

Jazz im modernen Sinne grenzt keine Musikrichtung aus. Er ist ein Spiel mit den musikalischen Elementen. Alle Stile klingen an. Natürlich Swing, Bebop und New Orleans-Jazz, aber ebenso Hiphop, Funk, Rock, Pop, Ambient, Reggae und Wer-Weiss-Was-Alles-Noch werden verarbeitet und beim Spielen verändert und erweitert. Gerade bei kleinen Clubkonzerten, bei denen es ungezwungen zugeht und weder eine hohe Bühne noch feste Stuhlreihen die legere Atmosphäre stören, ist die Spiellaune der Musiker oft auf höchstem Niveau. Das „Blue Note“ hat in den letzten fünf Jahren diese Clubatmosphäre in Reinkultur geboten. So soll es auch in der fünfzehnten Halbjahresrunde weitergehen. Beim Blue Monday verwirklicht sich der Geist des Improvisierens auf wirklich besondere Art. Alle Bands bestehen aus Spitzensolisten, sind speziell für den Blue Monday zusammengestellt und existieren nur für dieses eine Konzert. Geprobt wird nicht.

Fünf Jahre die wirklich seltene Gelegenheit, gestandene Profimusiker in einer echten Jam-Session-Situation zu erleben. Wir arbeiten immer daran, unsere Kunst zu verbessern und zeigen nach fünf Jahren erfolgreicher Sessionreihe, dass es eben auch ohne Bluff und Marktgeschrei geht. Mein Dank gilt hier vor allem den fantastischen Musikern. Ihr seid diejenigen, die den Blue Monday mit großem Einsatz für unsere Kunst am allermeisten subventionieren. In fünf Jahren ist da eine sehr lange Liste der besten deutschen Jazzsolisten zusammengekommen. Fünf Jahre Überzeugungstäter, so wie ich einer bin.

Allerdings auch fünf Jahre „Blue Note“ mit dem Stadtmarketing Hilden, dem Kulturamt Hilden und dem Hotel am Stadtpark. Fünf Jahre einer großartigen, freundschaftlichen Zusammenarbeit mit Silvana Römer und ihrer Familie, Willy Thom und seiner Familie, Volker Hillebrand, Monika Doerr und Reinhard Gatzke, für die ich mich hier von Herzen bedanken möchte. Fünf Jahre mit Ralph G Kraemer, ohne den es das Ganze gar nicht geben würde.

Vielen besonderen Dank, lieber Ralph. Vielen Dank an alle Überzeugungstäter, die uns und mich unterstützt haben. Nach diesen ersten fünf sehr gelungenen Jahren freue ich mich besonders, dass ich auch weiterhin das sehr große Vergnügen habe, im „Blue Note“ mehr als zwanzig der renommiertesten Sidemen und Jazzsolisten der deutschen und internationalen Szene präsentieren zu dürfen, und ich wünsche auch Ihnen viel Freude an echter Musik bei unserem Blue Monday.

Axel Fischbacher
Axel Fischbacher

Nähere Info´s unter: www.jazzmonday.de

Presse 2013: Okt. 2013 Presse RP – Blue Monday u. Presse WZ 07.10.2013 Blue Monday

 

 

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